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Anwendung findet die Blutegeltherapie insbesondere bei
- Arthritis/Arthrose (z. B. Spat, Schale etc.)
- Hufrehe
- Erkrankungen des Sehnen- und Bandapparates (z. B. .Sehnenscheidenentzündungen, Sehnenschäden,
   Fesselträgerentzündungen, Patellaluxation etc.)
- Hufrollenproblematik
- Hämatome
- Abszesse
- Narbenproblematik
- Wundheilungsstörungen
und vielem mehr
Impressum
Der Blutegel - Hirudo medicinalis

Das Wort "Egel" stammt aus dem Griechischen und
steht für "kleine Schlange". Schaut man sich den Ringelwurm
einmal genauer aus der Nähe an, kann man feststellen dass er
keineswegs "schwarz und glitschig ist", sondern farbig mit
schöner Zeichnung.
Setzt man Blutegel bei Erkrankungen ein, werden während des
Saugvorganges über den Speichel Wirkstoffe - u. a. Hirudin - in die
Blutbahn des Patienten abgegeben die entzündungshemmend,
schmerzlindernd, entkrampfend und gefäßerweiternd wirken.
Durch eine Herabsetzung der Blutgerinnung blutet die Bißstelle
noch einige Zeit nach, wodurch es zur vermehrten Durchblutung
des behandelten Gebietes kommt und damit gegen schmerzhafte
Entzündungen hilft. Auch chronische Erkrankungen können so häufig
positiv beeinflusst werden.
Für die Blutegelbehandlung wird das Pferd an bestimmten Stellen
des betroffenen Gebietes rasiert und anschließend mit einer
Kanüle oberflächlich leicht angeritzt, so dass ein Blutstropfen
austritt, der den Egel zum schnellen Beißen animiert.
Anschließend saugt der Egel bis er satt ist (ca. 15 bis 90 min)
und von alleine wieder abfällt. Die kleine Bißstelle wird danach
ca. 4 bis 12 Std. nachbluten. In der Regel akzeptieren Pferde die
Behandlung geduldig.